Themendienst
Juli
2019

Themendienst für Journalisten

Im Journalisten Themendienst der V-BANK finden Sie Kolumnen von unabhängigen Vermögensverwaltern. Die Beiträge geben die Meinungen der Autoren wieder. Die Verwendung der Texte für die redaktionelle Arbeit ist frei. Zitate aus den Beiträgen dürfen gerne verwendet werden. Über einen Beleg freuen wir uns. Suchen Sie einen unabhängigen Experten, ein spannendes Thema für ihre Berichterstattung oder haben Sie Interesse an Kolumnen? Dann rufen Sie uns einfach an: Markus Kiefer, Leiter Unternehmenskommunikation, Tel.: 089 740800-160 und Kathrin Pfadt, Pressereferentin, Tel.: 089 740800-161. Oder schreiben Sie uns: markus.kiefer@V-BANK.com oder kathrin.pfadt@V-BANK.com

In dieser Ausgabe

Markus Richert

Aktien - Facebook: Der größte Finanzdienstleister der Welt

Mit seiner neuen Internetwährung Libra wird Facebook-Nutzer mehr Kunden haben als der gesamte deutsche Bankenmarkt. Doch der Internet-Konzern denkt noch größer.

Markus Richert, Portfolio Concept Vermögensmanagement GmbH, Köln

Ralph Rickassel

Aktien - Wasserstoff, die vergessene Alternative

E-Autos mögen zurzeit en vogue sein. Sie allein werden den Klimawandel aber nicht aufhalten. Anleger sollten sich mit einer anderen Technik beschäftigen.

Ralph Rickassel, PMP Vermögensmanagement, Düsseldorf

Dr. Martin Stötzel

Aktien - Die neue Welt der Autokonzerne

Real Consumer Focus, Autonomous Driving, Connectivity, Electric Powertrain und Shared Mobility – Anleger sollten ihre Strategie frühzeitig an die globalen Megatrends der Mobilität anpassen.

Dr. Martin Stötzel, Rhein Asset Management S.A., Düsseldorf

Dr. Marc-Oliver Lux

Strategie - Richtig anlegen für die Rente

Ein Überblick über die beliebtesten Anlagen für einen entspannten Ruhestand.

Dr. Marc-Oliver Lux, Dr. Lux & Präuner GmbH, München

Lothar Koch

Aktien - Die ersten 1.000 Euro an der Börse richtig investieren

Die „Glorreichen Vier" für den Anlageerfolg sind eine gute Strategie, gesunde Ausdauer, der Zinseszins-Effekt und niedrige Kosten.

Lothar Koch, GSAM + Spee Asset Management AG, Düsseldorf

Rolf Ehlhardt

Edelmetalle - Es wird höchste Zeit für Gold

Wann die Krise losbricht, weiß niemand. Sicher ist: Der Tag kommt näher und dann ist Gold gefragt.

Rolf Ehlhardt, I.C.M. Independent Capital Management Vermögensberatung Mannheim GmbH, Mannheim

Thomas Hünicke

Fonds - Eine teure Mischung

Trotz ihrer Beliebtheit sind Mischfonds kein Selbstläufer für Anleger.

Thomas Hünicke, WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH, Düsseldorf

Thilo Stadler

Emerging Market Bonds - Drahtseilakt zwischen Rendite und Totalausfall

Emerging Market Bonds locken mit hohen Kupons und Renditen. Das sollte den Blick für die Gefahren aber nicht trüben.

Thilo Stadler, I.C.M. Independent Capital Management Vermögensberatung Mannheim GmbH, Neuss

Manfred Rath

Anleihen - Die Risikosignale nehmen zu

Aus den USA droht Gefahr, die auf die heimischen Rentenmärkte überschwappen könnte.

Manfred Rath, KSW Vermögensverwaltung AG, Nürnberg

Gottfried Urban

Zinsen - Die goldenen 20er Jahre fallen aus

Die 2020er Jahre werden den Zinssparer weiter enteignen und die Aktienmärkte werden in einer Übertreibungsphase enden.

Gottfried Urban, Bayerische Vermögen AG, München

Michael Egner-Walter

Stiftungen - Niedrigzinsumfeld zwingt zu zeitgemäßen Anlagerichtlinien

Immer mehr Stiftungen haben Probleme, angesichts der niedrigen Zinsen ihren Stiftungszweck zu erfüllen.

Michael Egner-Walter, HRK-Stiftung, München

Aktien

Facebook: Der größte Finanzdienstleister der Welt

Markus Richert

Die globale Datenkrake Facebook will in den weltweiten Zahlungsverkehr einsteigen und plant im kommenden Jahr seine hauseigene Kryptowährung Libra einzuführen. Auf einen Schlag könnte Facebook damit zum größten Finanzdienstleister der Welt werden.

Wenn nur 100 Millionen der 2,7 Milliarden Facebook-Nutzer mitmachen, hätte die Währung schon mehr Kunden als der gesamte deutsche Bankenmarkt. Facebook wäre damit auf einen Schlag systemrelevant. Dabei denkt der Internet-Konzern bereits viel größer. Facebook schließt sich mit anderen Unternehmen aus verschiedenen Geschäftsfeldern zu einer Allianz zusammen. Gemeinsam will man die Kryptowährung verwalten. Bereits 28 Mitglieder, das Who's Who der Zahlungs- und Technologiewelt, sind bereits Teil des Projektes. Darunter sind Finanzdienstleister wie Visa, Mastercard, Paypal aber auch Vodafone, Ebay, der Musikstreaming-Dienst Spotify sowie die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Bis zum Start der Währung im Sommer 2020 soll die Allianz mehr als 100 Mitglieder haben.

Facebook stellt das traditionelle Bankensystem auf den Kopf und bedroht das Geschäftsmodell der Banken. Ziel ist es, eine Infrastruktur bereitzustellen, die es ermöglicht, weltweit Zahlungen schnell, einfach und kostengünstig abzuwickeln. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass die Nutzung der Digitalwährung über Mobiltelefone möglich ist. Vor allem Nutzer in Entwicklungs- oder Schwellenländern werden profitieren. Zurzeit sind weltweit 1,7 Milliarden Erwachsene – fast ein Drittel der Weltbevölkerung – vom Finanzsystem ausgeschlossen und haben keinen Zugriff auf ein Bankkonto. Ein Mobiltelefon besitzen jedoch die meisten. Schätzungen zur Folge könnte mehr als einer Milliarde Menschen auf der ganzen Welt unkompliziert der Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht werden. Ein Bankkonto braucht man dann in Zukunft nicht mehr. Problemlos kann innerhalb der Netzwerke WhatsApp, Facebook oder Instagram Geld überwiesen werden.

Vermutlich würden Transaktionsgebühren erheblich sinken. Gerade bei grenzüberschreitenden Transaktionen besteht ein enormes Einsparpotenzial. Derzeit werden bei solchen Überweisungen oft bis zu zehn Prozent und mehr des Transaktionsvolumens als Gebühren berechnet. Durch Transaktionen innerhalb der bestehenden Infrastruktur des Internetkonzerns werden vermutlich nur noch verschwindend geringe Gebühren anfallen. Darüber hinaus bietet die zugrunde liegende Blockchain-Technologie der Digitalwährung auch die einfache Möglichkeit, komplexere Finanzdienstleistungen wie Kredite oder Finanzierungen mobil abzuwickeln. Dabei bietet die zugrunde liegende Libra-Blockchain eine beeindruckende Transaktionsgeschwindigkeit von bis zu 1.000 Transaktionen pro Sekunde. Der Besuch einer Bankfiliale wäre dafür überflüssig.

Bisherige Blockchain-Währungen wie Bitcoin sind für ihre massiven Kursschwankungen berüchtigt. Um das auszuschließen, ist Libra als Stable Coin konzipiert. Diese repräsentieren einen stabilen Wert in digitaler Form. So kann ein Stable Coin entweder für eine bestimmte Menge an Fiatwährungen (US-Dollar, Euro, japanischer Yen etc.) oder auch für die entsprechende Menge an Rohstoffen (eine Unze Gold, ein Fass Öl etc.) stehen. Damit sollen die typischen Kursschwankungen bei Kryptowährungen umgangen werden. Des Weiteren ermöglicht ein Stable Coin den schnellen Tausch von einem Krypto-Asset wie Libra in ein traditionelles Asset wie US-Dollar oder Gold, ohne das man das Krypto-Ökosytem verlassen muss. Ein Stable Coin ist eigentlich ein Krypto-Derivat, also die Abbildung von einem Basiswert in Form eines Token.

Facebook plant, gemeinsam mit seinen Partnern, Libra in vollem Umfang durch einen Reservefonds mit verschiedenen Währungen wie Dollar, Euro und Yen abzusichern. Wenn zum Beispiel jemand Libra für 100 Euro kauft, fließen diese 100 Euro in den Reservefonds. Aus diesem Grund verlangt Facebook von jedem seiner Konsortialmitglieder eine Einzahlung von zehn Millionen Dollar. Facebook könnte von den geplanten 100 Projektpartnern insgesamt eine Milliarde US-Dollar einnehmen. Dieses Kapital soll zur Hinterlegung des Coins mit realen Vermögensgegenständen verwendet werden. Als Kontrollorgan fungiert die Libra Association. Dort sind alle Partner gleichberechtigt vertreten. Facebook soll dabei einer von vielen sein. Die Libra Association legt fest, in welchem Verhältnis Währungen und Wertpapiere wie Anleihen in der Reserve gehalten werden, um für einen stabilen Kurs zu sorgen. Auch wird Libra anders als der Bitcoin nicht von den Nutzern selbst erstellt, sondern muss bei Mitgliedern der Allianz oder auf Handelsplattformen erworben werden.

Die Einführung von Libra wird die Welt der Banken massiv verändern. Viele Dienstleistungen der derzeitigen Platzhirsche werden über Nacht überflüssig. Die Geschäftsmodelle der klassischen Finanzintermediäre sind dadurch massiv bedroht. Entsprechend laut ist der globale Aufschrei. Der Ruf nach strenger Aufsicht und Regulierung eint derzeit Noten- und Geschäftsbanken. Vor allem in Deutschland und Europa laufen Datenschützer Sturm. Leider überwiegen die Bedenkenträger und sorgen damit dafür, das Europa und vor allem Deutschland bei dieser Entwicklung außen vor bleiben. 75 Prozent der Unternehmen und Organisationen, die bislang zu dem Libra-Konsortium gehören, sind in den USA beheimatet. Fast 40 Prozent haben ihre Zentrale in Kalifornien. Alle wichtigen Entscheidungen für die neue Kryptowährung mit globalem Anspruch werden daher vor allem aus der US-Perspektive getroffen. Deutschland steht auch hier an der Seitenlinie.

Es ist damit zu rechnen, dass sich bei einem Start die Kryptowährung Libra sehr schnell etablieren wird. Viele bisherige Zahlungswege werden mit hoher Wahrscheinlichkeit verdrängt werden. Seit einem knappen Jahr ist es auch in Deutschland möglich, mittels Google Pay oder Apple Pay mobil zu bezahlen. Wer es nutzt, hier spreche ich aus eigener Erfahrung, greift immer seltener zum klassischen Bargeld und will die Vorteile nicht mehr missen. Libra erfüllt die drei gängigen Funktionen des Geldes : Es ist Zahlungsmittel, Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel. Die Nutzung ist einfach und global einsetzbar. Wer braucht dann noch bedrucktes Papier?

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Direkter Ansprechpartner

Markus Richert
ist Finanzplaner
bei der Portfolio Concept Vermögensmanagement GmbH in Köln.
Tel.: 0221 / 94 86 11 22
mr@portfolio-concept.de
Aktien

Wasserstoff, die vergessene Alternative

Ralph Rickassel

Jahrzehntelang hat die Automobilindustrie Wasserstoff als die Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor priorisiert. Ein Elektroantrieb galt quasi als undenkbar. Dabei hat die Brennstoffzelle deutliche Vorteile. Für langfristig orientierte Anleger kann jetzt ein guter Zeitpunkt sein, Unternehmen, die sich mit dem Thema beschäftigen, in das Portfolio aufzunehmen.

Der anhaltende Druck, endlich in Sachen Klimaschutz voranzukommen, ist bei den Autokonzernen angekommen. Täglich gibt es neue Nachrichten der Unternehmen über Pläne zu Batteriefabriken, höhere Reichweiten und Absatzzahlen neuer E-Fahrzeuge. Umweltschützer kritisieren den Raubbau an der Natur für die benötigten Rohstoffe Lithium und Kobalt, sowie die Tatsache, dass überhaupt nicht so viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden kann, wie die geplanten E-Fahrzeuge verbrauchen werden.

Hinzu kommen weitere Nachteile: Der Schwerlastverkehr ist mit den aktuellen Akkukapazitäten nicht darzustellen und außerhalb der Ballungsgebiete gibt es nicht die notwendige Infrastruktur.

Ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug, welches seinen Treibstoff mit eigener Brennstoffzelle selbst herstellt, könnte eine Alternative sein. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer bezeichnet die Brennstoffzelle im Auto nach wie vor als hoffnungslos und bei den deutschen Autobauern ist es ebenfalls verdächtig ruhig zu diesem Thema geworden. Dennoch scheint die Brennstoffzelle nicht tot zu sein, ganz im Gegenteil.

Bosch kooperiert mit dem amerikanischen Start Up Nikola Motors (übrigens der Vorname des Erfinders Nikola Tesla) für einen mit Wasserstoff angetriebenen Truck mit einer geplanten Reichweite von 1.300 km. Eine weitere Zusammenarbeit des Stuttgarter Unternehmens gibt es mit dem chinesischen Motorenhersteller Weichai Power, Chinas größten Produzenten für Dieselmotoren. Gemessen an dem Aspekt, dass die chinesische Regierung bis zum Jahr 2030 über eine Million Brennstoffzellenfahrzeuge auf chinesischen Straßen plant, kein unbedeutender Partner.

Der asiatische Nachbar Japan ist hier schon deutlich weiter und verkauft mit dem Toyota Mirai oder dem Honda Clarity serienreife Fahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik. Die südkoreanische Hundai Motor Group ist ebenfalls engagiert und plant ab 2030 neben wasserstoffbetriebenen Autos die Motorisierung von Schiffen und Gabelstaplern.

Die Anforderungen an den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur sind ähnlich komplex wie bei der Elektromobilität. Allerdings sind die Nutzungsmöglichkeiten der Wasserstofftechnik, allein schon aufgrund der einfacheren Speichermöglichkeit, weitaus größer und eben nicht auf E-Autos beschränkt.

Japans Ministerpräsident Abe hat eine nationale Wasserstoffstrategie ins Leben gerufen. Bis zum Jahr 2040 soll das Land vollständig auf erneuerbare Energien umgestiegen sein. Neben Brennstoffzellen für Häuser und Autos steht vor allem die Gewinnung von „grünem" Wasserstoff im Fokus.

Mehr im Stillen als früher forschen und entwickeln weltbekannte Unternehmen, wie Panasonic mit dem deutschen Familienunternehmen Viessmann im Bereich Brennstoffzellenheizung für private Wohnhäuser. Siemens und der österreichische Stahlhersteller Voestalpine arbeiten mit dem Netzbetreiber Austrian Power an einer Anlage zur Herstellung „grünen" Wasserstoffs.

Bei der Batterieherstellung liegt die primäre Wertschöpfung im möglichst billigen Einkauf der Rohstoffe. Eine Disziplin, die die Chinesen derzeit am besten verstehen. Bei der Brennstoffzelle geht es um Ingenieurskunst, was wiederum eine der herausragenden Eigenschaften der deutschen Industrie ist.

Auch wenn Brennwerttechnik noch nicht wirtschaftlich betrieben werden kann – das waren die erneuerbaren Energien aus Wind und Solar am Anfang auch nicht und mussten subventioniert werden –, das hohe Engagement, vor allem der asiatischen Industrienationen lässt das Potenzial dieser Technik erahnen.

Für langfristig orientierte Anleger kann jetzt ein guter Zeitpunkt sein, Unternehmen, die sich mit Wasserstoff und Brennwerttechnik beschäftigen, in das Portfolio aufzunehmen. Das Angebot an Fonds ist überschaubar, da das Thema noch keinem Trend entspricht. Meist handelt es sich um breit diversifizierte Fonds für neue Energien, wie zum Beispiel der JSS Multi Label New Energy (LU0121747215) oder der DNB Fund Renewable Energy (LU0302296149). Lyxor bietet mit dem Lyxor New Energy UCITS (FR0010524777) einen ETF auf Referenzindex World Alternative Energy an. Wem dies zu ungenau ist, kann sich an dem neu eingerichteten E-Mobilität Wasserstoff Index orientieren. Dieser bildet aktuell Unternehmen wie Linde, Air Liquide, Nel ASA oder Ballard Power ab.

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Direkter Ansprechpartner

Ralph Rickassel
ist Vermögensberater
bei der PMP Vermögensmanagement in Düsseldorf.
Tel.: 0211 / 8 67 99 25
r.rickassel@pmponline.de
Aktien

Die neue Welt der Autokonzerne

Dr. Martin Stötzel

Es herrscht bei den Automobilkonzernen ein großer Veränderungswille, die Zukunft der Mobilität umweltschonender und nachhaltiger zu gestalten. Davon können Anleger profitieren, indem sie sich frühzeitig an diesen Megatrends orientieren und in entsprechende Werte investieren.

Anleger müssen ihren Fokus in der Automobilindustrie neu auszurichten. Nicht mehr die Hersteller mit den höchsten Stückzahlen, der bislang höchsten Produktivität oder Marge pro Fahrzeug stehen im Mittelpunkt des nachhaltigen Investmentinteresses. Vielmehr geht es um mobile Megatrends wie Real Consumer Focus, Autonomous Driving, Connectivity, Electric Powertrain und Shared Mobility. In diesen Segmenten spielt sich die Zukunft ab und hat eigentlich schon längst begonnen.

Ein Beispiel sind Elektroantriebe in Straßenfahrzeugen (Electric Powertrain). Klassische Verbrenner sollen mehr und mehr von den Straßen verschwinden und durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. In Europa, den USA und China werden geschätzt in 2025 bereits 58 Prozent aller neu gekauften Autos von Motoren angetrieben, die elektrisch oder hybrid ausgelegt sind.

Das macht Wertpapiere von Electric-Powertrain-Herstellern langfristig attraktiv. Franklin Electrics aus den USA beispielsweise wurde 1944 als Motorenfabrik gegründet und zählt heute zu den bedeutendsten Herstellern für Elektroantriebe überhaupt. Der Aktienkurs ist seit Sommer 2016 um mehr als 36 Prozent gestiegen. Noch erfolgreicher ist die Aktie von Nidec Motor aus Japan mit fast 45 Prozent innerhalb von drei Jahren.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens PwC gehört die Zukunft der Shared Mobility. Das bezeichnet die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs, Fahrrads oder eines anderen Transportmittels. Es ist eine moderne Transportstrategie, mit der Benutzer bei Bedarf auf Transportdienste zugreifen können. Bis 2030 werden knapp 20 Prozent des Profit-Potenzials im Mobilitätsmarkt von „Mobility as a Service"-Dienstleistungen besetzt sein, was den Margendruck im Segment der klassischen Autoproduktion weiter erhöht.

Um mitzuhalten, tun die Unternehmen einiges. So haben BMW und Daimler ihre Carsharing-Angebote Car2go und DriveNow zusammengelegt. In den gemeinsamen Dienst ShareNow investieren die beiden Konzerne mehr als eine Milliarde Euro. An der Börse haben sich vor allem Fahrdienste wie Uber und Lyft festgesetzt. Zwar müssen diese die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle stabilisieren und Geld verdienen, aber den Anlegern und Analysten gefällt es. Die Ampeln stehen für beide Werte auf grün, und aktuell kann man vergleichsweise günstig zugreifen.

Anleger sind gefragt, sich diese Entwicklungen genau anzuschauen und ihre Strategien frühzeitig neu zu justieren. Auf diese Weise kann es ihnen gelingen, rechtzeitig an globalen Megatrends der Mobilität teilzunehmen.

Durch einen Fonds wie den Pictet SmartCity (WKN A1CYL7) können Anleger breit gestreut in solche Zukunftsthemen investieren. Der Fonds legt in Aktien von Unternehmen an, die einen Beitrag zum weltweiten Urbanisierungstrend leisten oder davon profitieren. In den letzten fünf Jahren kam auf eine Performance von mehr als 37 Prozent. Eine Alternative ist der ganz neue ETF iShares Electric Vehicles and Driving Technology (WKN A2N9FP).

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Direkter Ansprechpartner

Dr. Martin Stötzel
ist Managing Partner
bei Rhein Asset Management S.A. in Düsseldorf.
Tel.: 0211 / 60 00 67 0
martin.stoetzel@rhein-asset.eu
Strategie

Richtig anlegen für die Rente

Dr. Marc-Oliver Lux

Ein entspannter Ruhestand oder der Traum von der frühen Freiheit fällt leichter mit renditestarkem und langfristigem Investieren. Ein Überblick über die beliebtesten Anlagen:

Indexfonds: Bei quasi abgeschafften Zinsen schmälern die Gebühren für ein Investmentprodukt die Endrendite viel stärker als in früheren Zeiten. Börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) sind oft schon für 0,10 bis 0,20 Prozent Jahresgebühr zu haben. Klassische Fonds kommen leicht auf ein bis zwei Prozent. Als langfristige Ruhestandsanlage empfehlen sich weltweit anlegende Aktien-ETFs wie der MSCI World. Auch Sparpläne für regelmäßige Zahlungen gibt es auf diesen Index. Wer beispielsweise 30 Jahre lang jeden Monat 100 Euro anspart, legt insgesamt 36.000 Euro beiseite. Bei einer angenommenen Aktienmarktrendite von jährlich etwa sieben Prozent, münden die Einzahlungen in ein Endvermögen von 123.000 Euro.

Immobilien: Anleger sollten sich vom aktuellen Immobilienhype nicht blenden lassen. Die Mietrenditen sehen bei Privatleuten nicht so goldig aus, wie es Makler gerne vorrechnen. Bei über sieben Prozent der Vermieter stand am Jahresende nach Abzug von Kosten sogar eine Minusrendite.

Besonders für Neuanleger hat sich die Situation verschlechtert. Während deutschlandweit die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im ersten Quartal 2019 um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal stiegen, kletterten die Mieten nur um 1,1 Prozent. Wer heute kauft, zahlt sehr hohe Preise, erzielt aber in Relation dazu immer weniger Einnahmen. Hohe Nebenkosten beim Kauf verschärfen die Lage: Allein die Grunderwerbsteuer liegt in 13 von 16 Bundesländern zwischen fünf und 6,5 Prozent vom Kaufpreis. Geld, das man erst einmal wieder reinholen muss. Die Vermietung und Verwaltung von Immobilien macht zudem eine Menge Arbeit.

Dividenden-Aktien: Der DAX steht bei gut 12.200 Punkten, der Kurs-Index, in den die Dividenden nicht einberechnet werden, bei etwas über 5.400 Punkten. Mehr als die Hälfte aller Dax-Gewinne resultiert also allein aus den Dividenden. Ganz risikolos funktioniert die Strategie nicht, aber mit jedem weiteren Jahr sinkt das Verlustrisiko, weil die einmal verdienten Dividenden sicher sind. Infrage für eine solche Strategie kommen internationale Großkonzerne mit stabilem Geschäftsmodell. So lässt sich mit Versicherungen, Arzneien und Nahrungs-/Genussmittel in guten wie schlechten Konjunkturzeiten viel Geld verdienen. Von dem Gewinn reichen die Unternehmen einen Großteil Jahr für Jahr an ihre Aktionäre weiter. Die Dividendenaristokraten unter den Firmen schaffen es sogar, ihre Dividende jedes Jahr zu steigern. Dann fließt das eingesetzte Kapital umso schneller zurück. Kursgewinne kommen oben drauf.

Ungeeignet für eine langfristige Buy-and-Hold-Strategie sind konjunkturabhängige Branchen (zum Beispiel Automobil-/Maschinenbau) oder Geschäftsfelder mit wenig Zukunft (zum Beispiel energieintensive Branchen). Wer einst Aktien von E.ON, RWE oder der Deutschen Bank kaufte und hierbei den hohen Dividendenrenditen vertraute, verlor viel Geld. Erst brachen die Kurse ein, weil die Geschäfte nicht mehr liefen, dann strichen die Konzerne aufgrund der gesunkenen Gewinne die Dividende zusammen, dann fielen die Kurse weiter. Anleger sollten sich deshalb vor Unternehmen hüten, bei denen die Dividende höher ausfällt als der Gewinn.

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Direkter Ansprechpartner

Dr. Marc-Oliver Lux
ist Geschäftsführer
der Dr. Lux & Präuner GmbH in München.
Tel.: 089 / 62 02 19 79 10
lux@lpvv.de
Aktien

Die ersten 1.000 Euro an der Börse richtig investieren

Lothar Koch

Zu den Glorreichen Vier der Geldanlage gehören eine gute Strategie, gesunde Ausdauer, der Zinseszins-Effekt und niedrige Kosten. Wenn Anleger diese vier Faktoren beachten, werden sie erfolgreich bei der Geldanlage sein.

„Wie lege ich meine ersten 1.000 Euro an der Börse an?" Diese Frage stellte mir vor einigen Jahren ein Berufsanfänger. 1.000 Euro sollten den Grundstock für einen monatlichen Sparplan in Höhe von 100 Euro bilden.

In meinen über 20 Jahren als Vermögensverwalter habe ich selten junge Menschen kennengelernt, die sich frühzeitig strukturiert Gedanken über ihre finanzielle Zukunft machen. Und das ist der erste und wichtigste Faktor, um erfolgreich an der Börse zu sein: Früh beginnen, strukturiert und mit Ausdauer vorgehen.

Die Rücklage des jungen Mannes lag auf einem Tagesgeldkonto bei einer Direktbank. Die Bank bot ebenfalls ein kostenfreies Depot an. Auf die Kosten eines Depots zu achten, ist entscheidend. Diese sind meist fix und können im Verhältnis zur Anlagesumme sehr hoch sein. Die ortsansässige Sparkasse verlangte für ein Depot 40 Euro im Jahr. Bei einem Anlagebetrag von 1.000 Euro müssten die Wertpapiere um vier Prozent im Jahr steigen, um nur die Depotkosten auszugleichen. Ebenfalls bot die Direktbank börsennotierte ETFs gebührenfrei zum Kauf an. Das ist sowohl für die Einmalanlage, als auch für den monatlichen Sparwunsch entscheidend. Die Anlagebeträge werden dann nicht bei jedem Kauf durch eine Transaktionsgebühr oder einen Ausgabeaufschlag, bei aktiv verwalteten Fonds zwischen 2,5 Prozent und 5 Prozent, reduziert. Generell sind ETFs im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds deutlich billiger, da sie nicht so hohe Verwaltungskosten haben.

Wer genau nachrechnet, findet schnell heraus: Wer im Dezember 2000 1.000 Euro danach monatlich 100 Euro in einen DAX ETF investiert hätte, hätte heute ein Vermögen von 43.173 Euro (Plus 20.073 Euro) und damit seinen Einsatz fast verdoppelt. Der gleiche ETF gerechnet mit 5 Prozent Ausgabeaufschlag und einer jährlichen Depotgebühr von 40 Euro würde das Plus um 3.498 Euro auf 16.584 Euro abschmelzen lassen. Vermeidbare Kosten. Die höhere Verwaltungsgebühr eines aktiven Fonds von mindestens einem Prozent ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Wer gerade zu Beginn seiner Börsenkarriere darauf achtet, Kosten zu sparen, hat die ersten Gewinne quasi schon eingefahren. Egal, in was er anlegt.

Da es sich um seine erste Investition an der Börse handelte, entschied sich mein junger Kunde für internationalen Aktien. Dort gibt es die größte Streuung. Die Abhängigkeit von einzelnen Ländern oder Branchen ist nicht so groß. Das senkt das Risiko. Die Wahl fiel auf einen ETF, der den MSCI All Country World Index abbildet. Dieser Index umfasst mehr als 2.700 Aktiengesellschaften aus über 45 Ländern der Welt. Dabei enthält einen Anteil von etwas über zehn Prozent an Schwellenländern. Viele von diesen Unternehmen schütten regelmäßig Dividenden aus. Bei einer sogenannten thesaurierenden Variante eines ETF werden diese automatisch im Fondsvermögen wieder angelegt. Das ist bei langfristigen Investmentsparplänen zur Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau besonders sinnvoll, da aktuell keine Ausschüttungen benötigt werden.

Der wichtigste Faktor an der Börse, um nachhaltig erfolgreich zu sein, ist nicht, zum richtigen Zeitpunkt zu investieren oder die einmalige Kursrakete zu erwischen. Das gelingt selbst den Profis selten. Es ist die richtige Zusammensetzung des Depots.

Das belegt die 2013 veröffentlichte Studie von Prof. Dr. Manfred Weber von der Universität Mannheim. In Zahlen kann man es so ausdrücken: Wer einmalig 10.000 Euro in einen Indexfonds auf den Weltaktienmarkt investiert und danach 15 Jahre lang monatlich 100 Euro einzahlt, hat bei einer jährlichen Rendite von nominal 6 % am Ende ein Vermögen von 52.800 Euro vor Steuern beisammen und damit einen Gewinn von 24.800 Euro erzielt.

Ein Anleger, der bei sonst gleichen Bedingungen 15 Jahre vorher begonnen hat und so 30 Jahre lang anspart, kommt auf 155.400 Euro – das ist ein Gewinn von fast 109.400 Euro. Das heißt: Eine um 65 Prozent höhere Einzahlung (46.000 statt 28.000 Euro) führt zu einem Gewinn, der um 341 Prozent höher ist (109.400 statt 24.800 Euro) – das entspricht einem Verhältnis von 5,2 zwischen Gewinnzuwachs und Zuwachs bei den Einzahlungen!

Als letzten Tipp schlug ich vor, eher am Monatsende zu investieren, bevor am Monatsanfang alle anderen Investoren ihr Geld anlegen. Rein statistisch betrachtet kann das die durchschnittliche Rendite noch etwas steigern.

Inhaltsübersicht

Direkter Ansprechpartner

Lothar Koch
ist Leiter Portfoliomanagement
bei der GSAM + Spee Asset Management AG in Düsseldorf.
Tel.: 04636 / 97 68 78
lothar.koch@gsam-ag.de
Edelmetalle

Es wird höchste Zeit für Gold

Rolf Ehlhardt

Gold ist eine Versicherung für das Vermögen. Und das ist wichtiger denn je. Ob die Krise in zwei Monaten losbricht oder in zwei Jahren, weiß niemand. Ich bin mir aber sicher: Der Tag kommt näher.

Das größte Damoklesschwert für das Kapital ist der weltweit astronomisch gewachsene Schuldenberg in Höhe von geschätzten 250 Billionen Dollar. Das ist in etwa das Vierfache des Welt-Bruttosozialproduktes. Die Schulden werden finanziert durch Gelddrucken ohne Sinn und Verstand. Um die angehäuften Staatsschulden finanzierbar zu machen, haben die größten Notenbanken die Zinsen in Richtung Null manipuliert.

Die Bilanzen der Notenbank wachsen und wachsen und damit auch die Geldmenge. Damit wächst die Gefahr steigender Inflation. Noch kann das Statistische Bundesamt durch Wägungsschema und Gewichtung die offizielle Zahl in der gewünschten Größenordnung errechnen. Die Lebenshaltungskosten des Otto-Normal-Verbrauchers liegen schon seit Jahren sehr deutlich darüber. Solange wir Wachstum haben, wird dieses System glänzen. Aber die Prognosen verschlechtern sich. In Deutschland von 1,8 auf 0,6 Prozent! Das sind Welten.

In den letzten fünf Jahren ist bei uns ein gefährlicher Wohlfühleffekt entstanden. Noch glauben die Bürger, dass alles gut geht. Kritische Stimmen werden nicht ernst genommen. Aber ein solches Schuldensystem, das nur durch Vertrauen hinterlegt ist, wird leicht fragil. Denken Sie an die Krisenjahre 2007 bis 2009! Mit dem Zentralbankgeld wurden auch Pleitestaaten und Zombie-Unternehmen am Leben gehalten. Italien schießt sogar den Vogel ab. Sie beschließen, noch mehr über ihre Verhältnisse zu leben, Deutschland und die EZB finanzieren ja.

Trotzdem schauen die Italiener auf Gold. Sie wollen ein Gesetz schaffen, das klärt, dass das Gold dem Staat gehört und nicht der Zentralbank. Andere Länder stocken ihre Goldreserven sogar bemerkenswert auf. China dürfte extrem mehr Gold besitzen, als sie veröffentlichen.

Niemals wurden in der Vergangenheit Krisen durch die Druckerpresse gelöst. Es kommt zu Fehlinvestitionen, Umverteilungen von Vermögen und Blasenbildungen. Und Blasen sind in der Vergangenheit immer geplatzt. Ernste Anzeichen, dass die nächst Krise naht, wären schlechtere Wirtschaftsdaten, weitere die kräftige Erhöhungen der Geldmenge und die Einführung von Minuszinsen für alle Sparer. Vielleicht erleben wir zuerst sogar einen Pusch der Kurse (Milchmädchen-Hausse), danach den Crash, der viel kräftiger ausfallen wird als 2000/2003 oder 2008/2009. Das wahnwitzige Derivate-Volumen wird die Börsen unkontrollierbar machen.

Tagessteigerungen von 200 oder 300 Dollar sind dann beim Gold keine Utopie. Denn auch beim Edelmetall machen nicht mehr Angebot und Nachfrage die Preise, sondern Futures, Shortpositionen usw. Dies ist machbar, denn die vier größten amerikanischen Banken kreieren fast 90 Prozent der Umsätze. So öffnet man der Manipulation Tür und Tor. Die Amis müssen sich nur einig sein.

Wenn bei einem solchen Szenario die Anleger in Edelmetalle flüchten, muss Gold schon im Depot sein. Bis zu 20 Prozent des Vermögens erscheint mir angemessen.

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Direkter Ansprechpartner

Rolf Ehlhardt
ist Vermögensverwalter
bei der I.C.M. Independent Capital Management Vermögensberatung Mannheim GmbH in Mannheim.
Tel.: 0621/ 15 90 443
rolf.ehlhardt@icm-vv.de
Fonds

Eine teure Mischung

Thomas Hünicke

Das Vermögen der deutschen Mischfonds liegt bei rund 285.500 Millionen Euro, Tendenz steigend. Anleger sollten aber genau auf den Track Record und die Kosten schauen.

Mit einem Anteil von 47 Prozent Mischfonds am gesamten Investment in Fonds liegt Deutschland laut dem BVI Bundesverband Investment und Asset Management europaweit an der Spitze. Das Vermögen der in Deutschland zugelassenen Mischfonds lag zum Stichtag 31. März 2019 bei rund 285,5 Milliarden Euro.

Der Vorteil für viele Anleger: Investmentfonds, die Aktien, Anleihen, Geldmarkttitel, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien anlegen können, begrenzen den Schaden, den fallende Börsen den Anlegern zufügen können. Viele Mischfonds haben es so im vergangenen Jahr geschafft, im Vergleich zum deutschen Aktienindex Dax und dem europäischen Aktienindex EuroStoxx weit weniger schlecht abzuschneiden. Zugleich sind sie nicht immer ganz vorne mit dabei, wenn die Kurse steigen. Im Durchschnitt sind Renditen zwischen drei und fünf Prozent jährlich möglich.

Dennoch sind Mischfonds kein Selbstläufer. Viele Produkte sind vergleichsweise teuer. Die laufenden Kosten liegen oft bei mehr als 1,5 Prozent pro Jahr und laut einer Morningstar-Studie haben Mischfonds in den vergangenen drei beziehungsweise fünf Jahren nur eine Performance zwischen 0,01 und 0,75 Prozent pro Jahr hingelegt.

Und genauso sollten sich Interessenten eine Reihe an Fragen hinsichtlich des Fonds beantworten: Wann hat es signifikante Kurseinbrüche an den Märkten gegeben und wie haben zu diesem Zeitpunkt beziehungsweise in diesem Zeitraum die entsprechenden Mischfonds reagiert? Werden eher defensive Aktien oder sogenannte Betaaktien eingesetzt? Und unter welchen Gesichtspunkten werden Aktien aus dem Fonds verkauft?

Dazu gehört, die Fondsmanager und deren jeweiligen Strategien zu kennen. Das erhöht bei Marktveränderungen die Sicherheit, dass die Reaktionen der Fondsmanager mit den Vorstellungen der Anleger und Vermögensverwalter einhergehen. Auch der Track Record eines Mischfonds spielt eine Rolle. Hat ein Manager in der Vergangenheit nachgewiesen, einen strategisch passenden Fonds dauerhaft in der Gewinnzone halten zu können, ist das in aller Regel ein guter Indikator für die Zukunft.

Doch auch bei Neulingen können Anleger interessante Konzepte finden. So hat die Investmentgesellschaft Deka den „Frankfurter Sparkasse Multi Invest Flexibel" neu aufgelegt, der in den vergangenen Monaten rund fünf Prozent zugelegt hat. Das Fondsmanagement verfolgt die Strategie, je nach Marktlage weltweit in Aktien, verzinsliche Wertpapiere, Währungen und Rohstoffderivate zu investieren. Der „Frankfurter Sparkasse Multi Invest Flexibel" ist mit mindestens 25 Prozent in Aktien investiert.

Apropos Mindestaktienquote von 25 Prozent: Aufgrund des neuen Investmentsteuerreformgesetzes ist es wichtig, dass Mischfonds mindestens diesen Anteil an Aktien halten, um eine 15-prozentige Steuerfreistellung der Erträge zu erreichen. Diesen Aspekt sollten Anleger bei der Auswahl ihrer Mischfonds im Blick behalten, um nicht über eine erhöhte Besteuerung Gewinne einzubüßen.

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Direkter Ansprechpartner

Thomas Hünicke
ist geschäftsführender Gesellschafter
der WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH in Düsseldorf.
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Emerging Market Bonds

Drahtseilakt zwischen Rendite und Totalausfall

Thilo Stadler

Anleihen aus Schwellenländern bieten viele Chancen mit hohen Kupons. Sie sind aber keine sichere Bank. Die Auswahl sollte immer unter dem Aspekt der Risikominderung geschehen.

Auf der Suche nach Rendite müssen Anleger heute mehr Risiken eingehen als in der Vergangenheit. Daher rückt der Blick auf Instrumente, von denen viele Investoren früher eher Abstand gehalten haben. Dazu gehören Anleihen aus Schwellenländern, auch als Emerging Market Bonds bekannt. Fonds, die in Hartwährungsemissionen dieser Länder investieren, sind in Europa inzwischen die elftgrößte Fondskategorie mit einem verwalteten Vermögen von 149 Milliarden Euro. Das hat auch damit zu tun, dass Schwellenländer an wirtschaftlicher Bedeutung zunehmen. Rund 40 Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts (BIP) stammt aus diesen Ländern.

Zwischen sechs und sieben Prozent jährlich sind für Anleger drin. Auch wenn 2018 mit einem durchschnittlichen Kursrückgang von sieben Prozent für diese Anlageklasse nicht gerade ein Vorzeigejahr gewesen ist. Dies lag vor allem an den steigenden US-Zinsen sowie länderspezifischen Problemen wie etwa in Argentinien und der Türkei. Experten erwarten für 2019 ein besseres Umfeld. Die negativen Faktoren, die 2018 noch das Segment belastet haben, hätten sich stabilisiert, umgekehrt oder seien bereits in den Kursen eingepreist, sodass Schwellenländeranleihen wieder attraktiver erscheinen. Wer jetzt einsteigen will, findet noch eine Reihe von vergleichsweise günstigen Angeboten. Bei vielen Schwellenländeranleihen sind weit überdurchschnittliche Kuponzahlungen zu erwarten, bei Notierungen von aktuell deutlich unter 100.

Es steht aber generell infrage, ob Einzelanleihen in Hartwährung überhaupt Sinn ergeben. Neu aufgelegte Anleihen guter Qualität weisen stark reduzierte Kupons auf. Hingegen können Fonds, sei es als Marktabbildung mittels ETF oder auch aktiv gemanagt, gerade in einem solch komplexen und teils schnelllebigen Segment einen Mehrwert schaffen und die Diversifikation erhöhen. Der „USD Emerging Markets Government Bond" von Vanguard beispielsweise bildet den Index öffentlich gehandelter, auf US-Dollar lautender Schuldscheine mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr sowie einem Mindestemissionsvolumen von 500 Millionen US-Dollar ab. Der Fonds investiert in knapp 1.000 Anleihen und schüttet monatlich aus.

Um Schwankungsrisiken zu entgehen, sollten Anleger vorab entscheiden, welches Ziel sie mit Schwellenländeranleihen verfolgen. Wollen sie über einige Jahre hinweg einen überdurchschnittlichen Kupon sichern oder über einen dynamischen Ansatz Renditeopportunitäten wahren? Ist das Ziel die jährliche Zinszahlung, können die Anleihen recht entspannt, ohne den strengen Blick auf die Kurse, liegengelassen werden, sofern der Emittent den individuellen Risikocheck hinsichtlich Bonität und Ausfallwahrscheinlichkeit übersteht. Die Wette auf kurzfristige Kursgewinne kann hingegen auch negativ ausgehen, wie 2018 gezeigt hat.

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Direkter Ansprechpartner

Thilo Stadler
ist Vermögensverwalter
bei der I.C.M. Independent Capital Management Vermögensberatung Mannheim GmbH in Neuss.
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Anleihen

Die Risikosignale nehmen zu

Manfred Rath

Die lange Niedrigzinsphase in Europa und Japan lässt Anleger, die auf der Bondseite investieren müssen, immer höhere Risiken eingehen. Doch aus den USA droht Gefahr, die auf die heimischen Rentenmärkte überschwappen könnte.

US-Anleihen gelten als die sichersten der Welt. Trotzdem war die Nachfrage zuletzt so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Das Verhältnis von Käufern zum Angebot lag nur noch beim Zweifachen, obwohl immer noch ein Drittel der neuen Anleihen von der Notenbank aufgenommen werden. In den letzten Jahren orderten viele institutionelle Investoren bis zum Dreifachen des Angebotes, um bei der Zuteilung berücksichtigt zu werden. Somit gibt es derzeit deutlich weniger Nachfrage.

Einen Grund dafür sind fehlende Käufer aus dem Ausland. Zahlreiche Länder, die sich in einem Konflikt mit den USA befinden, treten wesentlich seltener als Käufer bei den neuen Emissionen auf. Sie reduzieren ihre Bestände oder suchen sich Alternativen. Als prominentestes Beispiel sei hier China genannt.

Hinzu kommt, dass das Universum der mit einem Rating von BBB- ausgestatteten Unternehmensanleihen sich in den letzten zehn Jahren etwa verdreifacht hat. Sollten konjunkturelle Schatten auftreten, könnte die Bonität von US-Unternehmensanleihen im Volumen von bis zu einer Billion US Dollar herabgestuft werden. Fraglich ist, wie die Märkte derartige Bonitätsverschlechterungen verkraften würden.

FED-Chef Powell warnte bereits, dass angesichts der Rekordstände bei der Firmenverschuldung die Risiken zunehmen, wenn das Wachstum nachlässt. Hier droht ein Überangebot an Anleihen.

Auch in Europa hat sich das Anleihevolumen im BBB-Rating-Bereich stark vergrößert. Viele Unternehmen bekommen dank der Niedrigzinsphase überhaupt erst Zugang zum Markt. Einige dieser Firmen hätten in der Vergangenheit ohne das frische Geld gar keine Überlebenschance gehabt. Eine Liquiditätskrise ist zum aktuellen Zeitpunkt zwar noch nicht auszumachen. Doch würde die Europäische Zentralbank die Renditen nicht künstlich niedrig halten, müssten Unternehmen erheblich höhere Zinsen bieten, um Käufer anzusprechen.

Studien zufolge gibt es immer mehr Firmen, deren Überschüsse die künftigen Zinszahlungen nicht decken werden. Zahlreiche Banken im Euroland (besonders in Italien) haben nach wie vor gewaltige Summen an faulen Krediten in ihren Büchern, die allen Beteiligten bei einem wirtschaftlichen Abschwung um die Ohren fliegen dürfte.

Da längerfristig davon auszugehen ist, dass die strukturellen Probleme in Europa fortbestehen und die Wirkung des billigen Geldes immer mehr verpufft, droht sicher von dieser Seite Gefahr.

Vor einem Zusammenbrechen der Bondmärkte zu warnen, ist derzeit noch verfrüht. Doch die teilweise überbordende Verschuldung und die weiter ansteigenden Haushaltsdefizite zahlreicher Länder könnten urplötzlich zu einer gespenstischen Entwicklung an den Finanzmärkten führen.

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Direkter Ansprechpartner

Manfred Rath
ist Portfoliomanager
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Zinsen

Die goldenen 20er Jahre fallen aus

Gottfried Urban

Die kürzlich veröffentlichte Tagesgeldterminkurve der EZB prognostiziert für das Jahr 2020 ein neues Tief für die Kurzfristzinsen und bis 2028 steht immer noch keine Eins vor dem Zinskomma.

Die 2020er Jahre werden den Zinssparer also weiter enteignen. Die Vermögensbildung mit Zinsanlagen ist für die kommenden zehn Jahre schlicht unmöglich. Beim Finanzvermögen vertrauen die Deutschen dennoch eher erstklassigen Garantien und legen lieber in Bankguthaben an.

Auf der Suche nach Alternativen für den Zinsmarkt werden Immobilien weiter nachgefragt werden. Die Mehrheit der Deutschen glaubt an die Zukunft dieser Anlageklasse. Sicher ist, dass der Nullzins die Vermögenspreisinflation bei den Sachwertanlagen wie Immobilien weiter anheizen wird.

Die Entwicklung des Immobilienmarktes hängt jedoch nicht nur vom Zins sondern auch von der Entwicklung des Standortes ab. Die jüngsten Ergebnisse einer aktuellen Studie des ifo-Institutes sollten Immobilienanleger deshalb genauer studieren. Deutschland wird ab 2025 ein Problem haben. Der sich verschärfende Mangel an Arbeitskräften aufgrund des demografischen Wandels, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des ifo-Institutes für die Bertelsmannstiftung, wird ein Ende des Wirtschaftsbooms einläuten. Das durchschnittliche jährliche Wirtschaftswachstum wird sich bis 2035 auf etwa 0,7 Prozent pro Jahr halbieren. In einigen Bundesländern soll das Wachstum stabil negativ werden. Andere Länder und Städte bleiben auf Wachstumskurs, aber mit reduziertem Tempo.

Das sind grundsätzlich keine guten Nachrichten für den Zinssparer, denn auch der Zins wird von den Wachstumsaussichten beeinflusst. Und für den Immobilienanleger bedeutet die Aussicht bis 2035 auch nicht gerade gute Voraussetzungen.

Eine besonders flexible und gut geeignete Anlage für die langfristige Vermögensbildung bilden immer noch die Aktien. Anlagestrategien mit Unternehmen, die global aufgestellt sind und vielleicht sogar vom demografischen Wandel profitieren, sind eine gute Alternative für den Sparer. Am Ende werden bei den Zinsaussichten auch die Aktienmärkte in einer Übertreibungsphase enden.

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Gottfried Urban
ist Vorstand
der Bayerische Vermögen AG in München.
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Stiftungen

Niedrigzinsumfeld zwingt zu zeitgemäßen Anlagerichtlinien

Michael Egner-Walter

Hinsichtlich der Verwaltung des Stiftungsvermögens ist es wichtig, sich ausreichend Gedanken über die Anlagerichtlinien zu machen. Früher wurde hier sehr konservativ agiert – Stichwort Mündelsicherheit. Dies bereitet nun vielen Stiftungen Probleme, da diese angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen es schwer haben, ihren Stiftungszweck zu erfüllen.

Vielen vermögenden Personen scheint es nach einem erfüllten und beruflich erfolgreichen Berufsleben zunehmend wichtig zu sein, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und Kapital und Wirkung miteinander zu verbinden. Häufig denken sie deshalb darüber nach, eine eigene Stiftung zu gründen und über diesen Weg ihre Dankbarkeit auszudrücken. Die Errichtung einer Stiftung kann aber noch aus anderen Gründen Sinn machen. Zum Beispiel wenn der Vermögende keine eigenen Kinder oder einen Partner hat, die als Erbe in Frage kommen. Oder wenn er seinen Verwandten nur einen Teil seines Vermögens oder gar nichts vererben möchte. In diesem Fall stellt der Stifter sicher, dass das gestiftete Kapital quasi auf ewig erhalten bleibt. Manche möchten auch, dass ihr eigener Name für die Nachwelt bewahrt wird und für immer weiterwirkt.

Der Weg zu einer eigenen Stiftung ist allerdings nicht unkompliziert. Stiftungsgründer müssen sich im Vorfeld genau überlegen, welchen Zweck die Stiftung verfolgen soll, wie hoch das Stiftungsvermögen ist, welche Aufgaben und Befugnisse die Stiftungsorgane haben sollen, wofür die Erträge des Stiftungsvermögens verwendet werden sollen, wie der Name der Stiftung lauten soll und vieles mehr. Die Errichtung einer Stiftung ist eine komplexe Angelegenheit, die sorgfältig vorbereitet werden muss. Stiftungsgründer sollten sich daher von speziellen Kanzleien oder zum Beispiel dem Deutschen Stiftungszentrum beraten lassen. Ein weiterer Fallstrick ist die Besetzung der Organe wie Vorstand oder Stiftungsrat. Ein guter Mix aus Vertrauenspersonen und Fachleuten, die idealerweise unternehmerisch denken, macht hier Sinn. Honorige Personen, die nur einen geringen kaufmännischen Hintergrund haben, sind oft keine gute Wahl.

Hinsichtlich der Verwaltung des Stiftungsvermögens ist es wichtig, sich ausreichend Gedanken über die Anlagerichtlinien zu machen. Früher wurde hier sehr konservativ agiert – Stichwort Mündelsicherheit. Dies bereitet nun vielen Stiftungen Probleme, da diese angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen es schwer haben, ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Wir raten dazu, dies zu berücksichtigen und die Anlagerichtlinien „zeitgemäßer" zu formulieren. In der realen Umsetzung kann man vorsichtig beginnen und die Risikotoleranz, sprich Aktienquote, erweitern, nachdem ausreichend Substanz erwirtschaftet wurde.

Wir beobachten auch immer wieder, dass Immobilienvermögen in den Stiftungsgrundstock eingebracht wird, ohne darauf zu achten, dass auch ausreichend liquide Vermögenswerte gestiftet werden. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, da der Erhalt des Immobilienvermögens über einen großen Zeithorizont häufig nicht aus den Mieterträgen bestritten werden kann.

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Michael Egner-Walter
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