V-BANK steigerte 2018 ihr Ergebnis vor Steuern um mehr als zehn Prozent

17 Vermögensverwalter wurden erstmals neu als Geschäftspartner gewonnen sowie rund zehn Prozent mehr Transaktionen als im Vorjahr ausgeführt.

München, 28.03.2019. 2018 erwirtschaftete die V-BANK AG mit 5,7 Mio. Euro ein um 10,5 Prozent besseres Ergebnis vor Steuern als im Vorjahr (2017: 5,1 Mio. Euro). Gleichzeitig kam die Bank der Vermögensverwalter ihrem Ziel, die Cost-Income-Ratio bis 2023 auf unter 60 Prozent zu senken, einen weiteren Schritt näher. Die Quote sank im vergangenen Geschäftsjahr um zwei Prozentpunkte auf 73 Prozent.

Möglich wurde die Ergebnissteigerung durch die gute operative Entwicklung der Münchner Privatbank. Ungeachtet der Tatsache, dass die Anzahl der Vermögensverwalter in Deutschland seit vier Jahren insgesamt sinkt, gelang es der V-BANK, 17 Vermögensverwalter erstmals von einer Kooperation zu überzeugen (2017: 20) und ihre führende Marktstellung damit weiter auszubauen. Dabei kamen 11 neue Kooperationen aus Deutschland, 4 aus der Schweiz und 2 aus dem sonstigen Ausland. Vor dem Hintergrund der Einführung von MiFID II wurden 10 nicht aktive Geschäftsbeziehungen beendet. Weiterhin verzeichnete das Spezialinstitut 3 Lizenzrückgaben (2017: 17). Unterm Strich bestand so Ende 2018 mit 359 (31.12.2017: 355) Vermögensverwaltern eine Kooperationsvereinbarung. Dazu kamen 41 Single Family Offices.

Beim betreuten Kundenvermögen wuchs die V-BANK zwar auf einem ähnlichen Niveau wie in den vergangenen Jahren. Im Vermögensverwaltergeschäft lag sie sogar leicht über den Planungen. Während die Münchner Depotbank in der Vergangenheit jedoch immer wieder neben ihrem starken eigenen Wachstum zusätzlich von positiven Performance-Effekten an den Börsen profitierte, wurden im vergangenen Jahr rund 1,5 Mrd. Euro an Zuflüssen durch den negativen Performance-Effekt nivelliert. Grund für den Rückgang war die Entwicklung an den Kapitalmärkten, die sich zum Jahresende noch einmal verschärfte und der sich auch die Vermögensverwalter nicht entziehen konnten. Aus diesem Grund musste die V-BANK 2018 erstmals unterm Strich einen Rückgang des betreuten Kundenvermögens auf rund 16,9 Mrd. Euro verzeichnen (2017: 17,5 Mrd. Euro).

Die Anzahl der Kundenkonten und -depots stieg zum 31.12.2018 auf rund 25.100 an (Vorjahreszeitpunkt: 23.700). Dabei lagen die Eröffnungen netto deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür war nicht zuletzt die MiFID II Einführung. Zahlreiche Geschäftspartner zogen noch Ende 2017 die Eröffnung vieler Kundenkonten und –depots vor. Gleichzeitig wurde die weitere Neukundengewinnung erst einmal hinten angestellt, um sich 2018 auf die erfolgreiche Bewältigung der Umsetzung von MiFID II konzentrieren zu können.

Bei den Wertpapiertransaktionen führte Deutschlands erste Bank für Vermögensverwalter im Jahresverlauf knapp 358.000 Transaktionen (2017: 326.100) und damit rund zehn Prozent mehr als 2017 aus.

„Wir haben uns im Geschäftsjahr 2018 in einem schwierigen Marktumfeld erneut operativ gut entwickelt und uns vor allem auf der Ergebnisseite deutlich verbessern können“, zieht Vorstandssprecher Jens Hagemann ein insgesamt positives Fazit. Im letzten Jahr sei man erneut digitaler und damit skalierbarer geworden. Die Strategie der Digitalisierung werde konsequent fortgesetzt. „Zukünftig soll das geplante dynamische Wachstum nicht mehr einhergehen mit einem entsprechenden Kostenanstieg.“

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